Denkansätze

Wie werden wir krank? - Dafür gibt es viele Gründe!!

Psyche:

Psychische Belastungen schaffen oft einen schlechten Stoffwechsel. Man bewegt sich weniger, ist häufiger traurig und beginnt eine eher ungesunde Lebensweise. Die Leber wird belastet. Der Stoffwechsel des Körpers gerät aus der Balance.

Bewegung:

Unser moderner Alltag ist oft geprägt von sitzenden Tätigkeiten, wenig Bewegung und wenig Dehnung. Die Muskeln passen sich der falschen Körperbelastung an. Einige Muskeln verkürzen, andere müssen Aufgaben übernehmen, für die sie eigentlich nicht geschaffen sind. Es resultieren Schmerzen, Verspannungen und ungünstige Druckverhältnisse in den Gelenken. Über die Zeit führt dies zu Knorpel- und Bandscheibenschäden. Sogenannte Arthrosen (Abnutzungserscheinungen) entstehen und werden im Röntgenbild oder MRT sichtbar. Dieser Zustand ist ab einem gewissen Stadium nicht mehr umkehrbar.

Stoffwechsel: 

Viel Stress hat einen erhöhten Blutdruck zur Folge. Dauerhaft erhöhter Druck verursacht kleine Risse in den Gefäßwänden. Cholesterin, welches von der Leber gebildet wird, kann diese Risse wieder verschließen. Diese Reparaturen sind Erhebungen, die den Gefäßdurchmesser nach und nach verkleinern. Sie stellen ein Hindernis für den Blutstrom dar, der Körper benötigt mehr Kraft, um das Blut trotz dieser Hindernisse durch die Gefäße zu pumpen. Dadurch steigt der Blutdruck weiter an, neue Risse können entstehen, so dass ein Teufelskreis beginnen kann. Unsere kleinsten Blutgefäße (Kapillaren) sind so schmal, dass genau eine kleine Blutzelle hindurch passt. Kommt es dort zu Rissen oder liegen Abfallstoffe und sogenannte Plaques vor, ist die Durchblutung nicht mehr gewährleistet und es kommt zum Absterben der Zellen.

Ein Zuviel an Fetten und Zucker in unserer Ernährung, Bewegungsmangel, Rauchen und Alkohol lassen uns quasi zu einer Mülltonne werden. Abfallstoffe werden im Gewebe gespeichert. Sie schränken unseren Stoffwechsel und auch unsere gesunde Beweglichkeit ein. Steifigkeit ist ein typisches Symptom dafür. Abnutzungen entstehen leider sehr schnell und wir altern körperlich mit enormer Geschwindigkeit.

VORSORGE IST DIE BESTE METHODE LANGE GESUND ZU BLEIBEN!

TUN SIE ETWAS GEGEN IHRE KRANKHEITEN UND NICHT NUR ETWAS GEGEN IHRE SYMPTOME!

Wo findet die Osteopathie ihren Ursprung?

Osteopathie ist eine sanftemanuelle Behandlungsmethode, die sich zur Diagnostik und Therapie nahezu ausschließlich der Hände bedient.

Entwickelt wurde die osteopathische Medizin 1874 von dem amerikanischen Arzt Dr. Andrew Taylor Still. In der Literatur findet man Informationen über Entstehung, Prinzipien und Grundlagen von Dr. Still's Osteopathie und wie man Osteopathie anwendet.

Kaum beachtet wird, dass die Osteopathie ein eigenständiges philosophisches Konzept entwickelt hat, das die menschlichen physiologischen und personalen Bewegungsvorgänge in ihrer Rhythmik und Vitalität zu erfassen und abzubilden sucht und sie als Grundlage aller Lebensregulation auffasst.


Einer von A.T. Still's tiefgreifenden Denkansätzen ist folgender:

Das Leben ist Materie in Arbeit oder Materie in Bewegung. Wir sprechen über das Leben, aber wir können das Leben nur wahrnehmen anhand der Materie mit ihren sichtbaren Strukturen, die durch das Leben bewegt und geformt werden. Das Leben kann man sich als eine höchst feine Substanz vorstellen, die alles in Bewegung bringt, sowohl die großen Systeme als auch die kleinsten Atome.